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<pre>Der zu erwartende Absturz der 98er hat demnach zur Folge, dass das von uns gleichsam mit geringen Ambitionen in die Rückrunde geschickte Werder gerade noch so eben dem direkten Abstieg entgeht — und sich stattdessen als Platzhalter für den Hamburger SV in der Relegation bewähren darf.  <p> Die Elf von Niko Kovac kassierte in Leverkusen eine 1:3-Pleite und konnte von Glück reden, dass der BVB den Umfaller nicht völlig ausnützen konnte. Die Borussen kamen in Frankfurt über ein Remis nicht hinaus.  <p>  Erst recht, nach den starken Ergebnissen der vergangenen beiden Spielen. Hatte Gladbach zunächst in der Münchener Allianz Arena Liga-Primus Bayern ein Remis abtrotzen können, so zeichnete die Schubert-Elf im anschließenden Spiel gegen Bayer Leverkusen auch noch dafür verantwortlich, dass die Werkself nach zuvor sieben Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen musste. <p> Erfreulicherweise scheint das Böllenfalltor für die benötigte Trendwende jedoch geradezu prädestiniert zu sein. Nicht von ungefähr bekam Anfang Dezember etwa auch schon der zuvor 13 Mal sieglos gebliebene HSV in Darmstadt den vollen Dreier aufgedrängt. <p>  Da sich vor einigen Wochen jedoch sogar der deutsche Rekordmeister mit einem torlosen Remis in Leverkusen begnügen musste, ist natürlich selbst ein Glückssieg beim Vorjahresvierten noch immer aller Ehren wert — zumal sich Bayer nach zuvor sechs ungeschlagenen Partien gerade in einer ziemlich guten Phase befand.  </pre>


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<pre>Dabei erklärt es sich nach drei Niederlagen aus den letzten vier Partien ganz von selbst, dass ein Sieg für den sich mit Vorliebe nach oben orientierenden FSV eigentlich alternativlos ist. Waren die Pleiten gegen Schalke, Leverkusen und München gerade noch okay, würde nun eine reine Lustpartie nach Darmstadt nur schwerlich zu kommunizieren sein.  <p> Somit stellt sich eine Frage: Ist es möglich, die riskante Spielweise mit den hochstehenden Außenverteidigern und immer noch nicht gefestigter Innenverteidigung in Einklang zu bringen?  <p>  So hat der Aufsteiger sieben seiner bisherigen acht Punkte im heimischen Rund geholt. <p> So trugen in der noch jungen Saison gleich zwei Last-Minute-Siege (in Hoffenheim und gegen den FC Augsburg) dafür Sorge, dass die Punkte-Weste nach wie vor sauber ist — unmittelbar vor dem Abpfiff sicherte sich das Team mit mal mehr, mal weniger berechtigten Treffern eben jenen Vorsprung von vier Zählern, der die Wölfe bereits jetzt als ziemlich weit abgeschlagenen Verfolger erscheinen lässt. <p>  Allerdings braucht es keineswegs nur körperliche Fitness und eingespielte Abläufe, um den deutschen Rekordmeister erfolgreich am Zeug zu flicken; vielmehr noch dürfte natürlich auch brauchbares Personal erforderlich sein, um den Bayern nassforsch die Stirn zu bieten. Ausgerechnet in dieser zentralen Frage vermag der HSV nun jedoch kaum etwas anzubieten, was realistische Hoffnungen auf einen schwungvollen Auftakt in der Allianz Arena macht:  </pre> 


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<pre> In der zweiten Halbzeit war Leverkusen sogar das bessere Team. Torhüter Bernd Leno konnte sich nach der Partie jedenfalls nicht erinnern, „wann wir hier zuletzt so viele Chancen hatten“.  <p> Auch wenn der BVB für die Fuggerstädter natürlich der falsche Gegner zum falschen Zeitpunkt war, dürfte es mit der zuletzt gezeigten Leistung noch eine ganze Weile dauern, bis sich für den Tabellenletzten irgendwann wieder ein Licht am Ende des Tunnels erkennen lässt.  <p>  Dennoch verfällt Heynckes nicht in Euphorie. „Man sollte den Ball flach halten. Man konnte vor vier Wochen nicht voraussagen, dass wir jetzt sechs Punkte vor Dortmund und vier vor Leipzig stehen. Das haben wir uns hart erarbeitet.“ <p>  Die Frage wird jedoch sein: Wie gut verkraftet die junge Dortmunder Truppe das Champions League-Spiel gegen Atletico Madrid am Mittwoch? <p>  Wird der 19. Spieltag der Bundesliga für den BVB (im Bild Pascal Gross) zum Wendepunkt? Ihr findet alles in den Bundesliga Tipps unserer Experten. (Â© Insidefoto / Alamy Stock Photo)  </pre>


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<pre> Sage und schreibe 30 Gegentreffer musste die Schubert-Elf über denselben Zeitraum hinweg hinnehmen — die letzten drei davon am Sonntag in Hamburg.  <p> Die Freiburger werden aber ebenfalls alles versuchen, um etwas Zählbares zu erreichen, denn die Teilnahme an der Europa League ist alles andere als sicher. Von Rang fünf (direkte Quali zur Gruppenphase, Anm.) bis zum achten Platz (kein internationaler Bewerb) ist noch alles möglich.   <p> Immerhin hatte die Gladbacher vor allem ein Teufelskreis aus Verletzungssorgen und einem zunehmend schwindenden Selbstvertrauen in das unterste Tabellendrittel geführt. Dazu gesellte sich mit Andre Schubert ein Trainer, der über eine zu sparsam ausgestatte Trickkiste verfügte. <p>  Nun geht es gegen Darmstadt bei den Bayern viel mehr darum, die Heimserie der aktuellen Saison weiterhin aufrecht zu erhalten: in den bisherigen 10 Heimspielen hat die Truppe von Guardiola nur 3 Gegentreffer zugelassen und dementsprechend seinen Gästen noch keinen einzigen Punkt mit auf Reisen gegeben.  <p> St. Pauli holte beim torlosen Remis gegen Leipzig seinen ersten Punkt in der laufenden Saison und auch die erste Weiße Weste. Nimmt man die Partien aus der Spielzeit 2010/11 hinzu, als die Kiezkicker zuletzt im Oberhaus zugegen waren, dann warten sie seit mittlerweile 16 BL-Spielen auf einen Sieg. 17 sieglose Bundesliga-Partien am Stück wären für den SCP eingestellter Vereins-Negativrekord.  </pre>


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<pre> Da der letzte Auswärtserfolg exakt vor einem halben Jahr gelang, ist die 0:2-Schlappe bei den bereits abgestiegenen Niedersachsen allerdings nur als die Spitze eines gewaltigen Eisbergs anzusehen — nicht von ungefähr weist die Tabelle die Fohlen als drittschlechteste Auswärts-Elf der Liga auf.  <p> Dessen Favoritenstellung kommt freilich nicht von ungefähr. Wurde die benachbarte Werkself doch in den vergangenen Jahren regelmäßig in der Champions League vorstellig, während der ungleich traditionsreichere FC zwischenzeitlich sogar in den Tiefen der Zweitklassigkeit herumdümpelte.  <p>  Video: Darmstadts Trainer Dirk Schuster war nach dem 1:0-Derbysieg gegen die Frankfurter Eintracht naturgemäß sehr zufrieden. (Quelle: YouTube/Spox) <p>  „Wir haben nicht schön gespielt – aber leidenschaftlich gekämpft, alles reingehauen und gewonnen. Das ist die Hauptsache. Mit den drei Punkten im Rücken gehen wir nun ins letzte Spiel gegen Hertha“, fügte B04-Trainer Heiko Herrlich hinzu und hofft auf einen Sieg gegen die Berliner.  <p> Das letzte Mainzer Erfolgserlebnis im schwarz-gelben Fußball-Tempel gab es im März 201Damals holten die Null-Fünfer ein 1:1-Unentschieden  </pre>


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